Drogenpolitik.

Die berauschende Wirkung von Substanzen aus der Natur zu nutzen, um das eigene Bewusstsein zu erweitern, liegt scheinbar in der menschlichen Natur. Der Mensch hat die Nutzung von Drogen über Jahrhunderte kultiviert. Wir sehen hier keinen Unterschied zwischen den illegalen und legalen Rauschmitteln.

Wenn die Droge Alkohol ein legaler und fester Bestandteil der Gesellschaft ist, darf die Nutzung der Droge Cannabis nicht unter Strafe gestellt werden.

"The ruling class shifts dope to you and me
And don't get arrested, this is lunacy
or is it pimp low magic in unity
Is it a war on drugs, or just my community?"

The Coup - “Drug Warz“ USA

Wir fordern grundsätzlich Aufklärung und Bildung bzgl. Suchtprävention und verantwortungsvollem Umgang mit Rauschmitteln anstatt einer Kriminalisierung. Die Illegalität, insbesondere bei dem Konsum von Cannabis-Produkten mit THC-Gehalt schadet Verbraucher*innen und kostet unnötig Steuergelder.

Die Drogenpolitik bzgl. der Entkriminalisierung gewisser Drogen bspw. in den Niederlanden, in Portugal und in weiten Teilen der USA halten wir für vorbildlich und sinnvoll. Die Beispiele beweisen, dass die Auswirkungen auf die Gesellschaft äußerst positiv sind und viel damit zu erreichen ist.

Eine ambivalente Drogenpolitik wie sie zurzeit in der Bundesrepublik Deutschland praktiziert wird, halten wir für nicht zeitgemäß und äußerst inkonsequent.

Cannabis darf nicht als illegale Substanz gelten, deren Konsument*innen als Verbrecher*innen stigmatisiert werden, während Alkohol und Nikotin, die nachweislich für tausende Todesopfer in die Verantwortung zu ziehen sind, als Genussmittel verharmlost werden.

Dabei geht es uns nicht um eine Relativierung von Drogen im Allgemeinen, wir fordern aber eine stringente Vorgehensweise in Bezug auf Aufklärung und Umgang mit Drogen und Konsument*innen.