Wirtschaft vs. Mensch.

Der Mensch ist scheinbar immer öfter und immer intensiver dem Markt unterworfen. Im Kapitalismus sorgt die Fokussierung auf Gewinne, Vermögensmaximierung, Rendite für eine globale Schieflage zugunsten Weniger. Der Begriff Neoliberalismus fällt dabei besonders oft und wird als Synonym für unser Wirtschaftssystem und den Turbo-Kapitalismus benutzt.

# Warum erwähnen wir das explizit?

Die Wirtschaftsform bedingt eine große globale Schieflage, die es unbedingt zu beseitigen gilt. Hier dient „Neoliberalismus“ als meist negativ konnotiertes, politisches Schlagwort, das grob betrachtet die negativen Auswirkungen des Kapitalismus im globalen Kontext beschreibt. Wir stehen für dezentrale, kommunale Ansätze, um die Nachfrage zu befriedigen. Die Ausbeutung des globalen Südens und die Maßlosigkeit des Konsums führen zu Problemen, die alle Bereiche des Zusammenlebens auf diesem Planeten betreffen.

Wir möchten die Entwicklung eindämmen und langfristig stoppen, die eine wirtschaftliche Ideologie fördert, die den Menschen und die Umwelt einer radikalen Marktwirtschaft unterwirft.

Die Urbane. steht für ein humanistisches Menschenbild, frei von Dogmen und Zwängen. Unter einem neoliberalistischen Menschenbild verstehen wir den auf Konsum und nach marktwirtschaftlicher Relevanz erzogenen Menschen.

Diese Erziehung nach kapitalistischen Werten und dem Streben nach immer mehr Besitz und Statussymbolen findet in allen Bereichen der Gesellschaft statt und wirkt von Beginn auf jedes Individuum innerhalb der Gesellschaft ein. Dadurch entsteht ein Konkurrenzkampf um Besitztümer, der immer zu einer ungerechten Vermögens- und Ressourcenverteilung führt.

# Wie können wir das ändern?

Wir möchten erreichen, dass der Mensch und die Umwelt im Bewusstsein der Gesellschaft vor die Belange des Marktes gestellt werden. Bürger*innen sollen sich frei entfalten und ihr Leben gestalten können, ohne von Anfang an den Konsum als höchste Maxime anzusehen. Kunst und Kultur, die individuelle Selbstentfaltung und die Harmonie mit unserer Umwelt müssen unbedingt in Einklang mit der sozialen Marktwirtschaft gebracht werden. Es gilt ein Gleichgewicht herzustellen, um ungerechte Verteilung und Schieflagen weltweit zu beseitigen. Dazu gehört maximale Transparenz aller Prozesse, die unmittelbar die Bürger*innen als Konsumierende betreffen und über wirtschaftliche Absichten und Verzahnungen umfassend aufklären.